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Am 21. Februar hatten die Schüler*innen der K2 die Gelegenheit, am Institut für Makromolekulare Chemie in die Welt der Kunststoffe und Polymere einzutauchen.

Begleitet von Chemielehrer Thomas Plapp experimentierten sie an fünf verschiedenen Stationen und lernten dabei spannende chemische Prozesse kennen.
An einer der Stationen stellten die Schüler:innen Kunststoff aus Milch sowie Nylon her und verglichen deren Eigenschaften. Sie erfuhren, wie Polykondensation zur Bildung von Nylonfasern führt und gewannen dadurch ein besseres Verständnis für chemische Alltagsphänomene und die Polymerverarbeitung im kleinen Maßstab.
Ein weiteres Experiment führte sie in die Welt der Gele: Durch die Synthese von Alginat und einem UV-härtbaren Polymer gewannen sie Einblicke in die Materialforschung. Hierbei untersuchten sie die Elastizität und Klebeeigenschaften der Gele und erfuhren, wie verschiedene Faktoren diese beeinflussen.
Auch die Oberflächenforschung stand auf dem Programm: Die Schüler*innen lernten, wie superhydrophobe (wasserabweisende) und superhydrophile (wasseranziehende) Oberflächen gezielt hergestellt werden. Dabei erfuhren sie, warum der sogenannte Lotus-Effekt für selbstreinigende Materialien genutzt wird und wie solche Oberflächen in der Biomedizin Anwendung finden.
Neben den Experimenten erhielten die Teilnehmenden auch Einblicke in die Berufswelt eines Chemikers. Sie konnten hautnah erleben, wie in der Forschung gearbeitet wird und welche Methoden und Denkweisen in der modernen Chemie eine Rolle spielen.
Die Exkursion bot damit nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch eine praxisnahe Perspektive auf mögliche berufliche Zukunftsfelder.

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