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Schüler erstellen Zeitung zum Green Campus Day

Beim Green Campus Day hat sich eine Aktionsgruppe der journalistischen Begleitung des Tages verschrieben "damit nicht alle guten Ideen und grünen Erkenntnisse schnell wieder in Vergessenheit geraten", wie es in der Projektbeschreibung heißt. Und hier sind die Ergebnisse der Recherchen und Interviews.

Gedichte über den Klimawandel?

191202 GreenNews 8Am Green Campus Day fand unter anderem das Projekt „Kreatives Schreiben“ statt. Es ging darum, Literatur über den Klimawandel zu verfassen, egal ob Appell, Kurzgeschichte oder Gedicht.
Ich befrage eine Teilnehmerin, um Spannendes erfahren. Die erste Frage ist, was genau ihr Ziel sei. Daraufhin antwortet sie mir, dass es darum ginge, den Leser zu fassen und zum Handeln zu bringen. In den Texten werden zum Beispiel Tagebucheinträge von Betroffenen des Klimawandels verfasst. Sie erklärt mir, dass solche Dinge manche Menschen berühren und das Bedürfnis anregen, zu helfen, oder dass sie Schuldgefühle bei manchen auslösen. Auf die Frage, wie sie selbst das Projekt findet, antwortet sie mir, dass es ihr Spaß macht, Texte zu verfassen, und sie sich im Projekt vollkommen kreativ entfalten kann. Jedoch äußert sie auch, dass es ihr schwerfällt, Texte zu verfassen, ohne genaue Angaben zu haben, da ihr im Projekt nur erklärt wurde, sie solle „irgendwelche Texte zum Klimawandel schreiben“. Sie selber glaube an das Projekt und sie denke, dass das auch eine Lösung sei.
Auf die Frage, ob sie den Green Campus Day gut finde, erklärt sie, dass es an sich eine gute Idee sei, „jedoch bringt es nichts, alles in einen kompakten Tag zu packen, weil dadurch schnell wieder alles vergessen wird!“ Und ich frage sie, wie sie es besser machen würde. Daraufhin meint sie, dass es viel besser sei, den Klimawandel als Thema in Unterrichtfächern zu nutzen, „damit es häufiger vor Augen gehalten wird“. Das wäre auch der Meinung des Verfassers dieses Artikels nach besser!
Von Casimir Fedeler

 

Wie klingt ein Song für die Umwelt?

191202 GreenNews 9Tilman Glatt aus der 5b hat bei Julian Holzmann und Noah Greissl nachgefragt im Projekt „Future Songs“.

Tilman: Warum hast du das Projekt gewählt?
Julian: Weil es cool ist.
Noah: Weil ich Singen sehr mag.

Tilman: Wie viele Leute nehmen dran teil?
Julian und Noah: Es nehmen außer uns 12 Leute teil.

Tilman: Wer leitet das Projekt?
Julian und Noah: Das Projekt leiten Herr Jakob, Herr Klaiber und Herr Haim.

Tilman: Gefällt dir das Projekt?
Julian und Noah: Ja, es gefällt mir sehr gut.

Tilman: Was macht ihr genau?
Julian: Wir machen einen Song für die Umwelt.
Noah: Future Raps/Songs.

Tilman: Singst du auch gerne in deiner Freizeit?
Julian: Manchmal singe ich zwischendurch, wenn mir langweilig ist.
Noah: Ja, ich singe oft und gerne.

Tilman: Was ist das Ziel des Projekts?
Noah: Dass wir einen guten Song oder ein gutes Musikvideo machen.
Julian: Einen Song für die Umwelt fertigstellen.

Tilman: Was genau kommt in dem Song vor?
Julian und Noah: Es wurde zum Beispiel ein Rap komponiert, in dem ein Umweltteufel mit einem Blauen Engel streitet. Außerdem entstehen deutsche und französische Songs.

Tilman: Ich danke euch für das Interview.
Tilman Glatt 5b

 

Make Up, das man essen kann

191202 GreenNews 3Viele Frauen legen täglich ihr Make Up auf, dabei wissen sie gar nicht, was sie sich da ins Gesicht schmieren und was das für Folgen haben kann. Aurora (9r), und Alicia (7b) haben ein paar Teilnehmerinnen des Projekts „Naturkosmetik“, Grazia, Lea und Caroline, ausgefragt.

Wie viele Personen nehmen an dem Projekt teil und wer leitet es?
Ca. 40 Personen nehmen teil. Geleitet wird das Projekt von den Lehrern Leistenschneider, Stoykow, Fels und Buhot. Zusätzlich sind noch Experten aus der Firma IMIKO für Naturkosmetik dabei.

Was genau macht ihr in diesem Projekt?
Wir stellen Lippenbalsam und Cremes her.

Was ist das Ziel des Projekts?
Wir wollen Kosmetik selbst herstellen, sodass wir darauf achten können, dass darin nicht so viel Mikroplastik enthalten ist. Außerdem kann man so den Verpackungsmüll vermeiden.

Warum hast Du das Projekt gewählt?
Es ist interessant zu sehen, wie man Kosmetik selbst herstellt. Naturkosmetik ist eine gute Alternative und es ist interessant zu wissen, was alles in MakeUp-Produkten enthalten sein kann.

Gibt es Probleme im Projekt?
Wir dürfen leider bei der Herstellung nicht alles alleine machen, weil so gut wie alle Stoffe sehr hochwertig und teuer sind.

Was ist der Unterschied zwischen Produkten aus dem DM und euren Produkten?
Unsere Kosmetikprodukte enthalten pflanzliche Inhaltsstoffe. Kosmetik aus dem DM enthält Farb- und Zusatzstoffe und oft steht auch nicht immer dabei, was alles drin enthalten ist. Manchmal sind sogar schädliche Stoffe dabei; wenn man hingegen Naturkosmetik selbst herstellt, weiß man genau, was drin ist.

Würdet ihr eure Produkte weiterempfehlen?
(lachen) Ja!

Was für Vor- und Nachteile gibt es bei Naturkosmetik?
Es ist sehr aufwändig, Naturkosmetik selbst herzustellen. Es dauert lange und es ist teuer, wenn man alle Inhalte selbst kaufen muss. Vorteilhaft ist, dass Naturkosmetik natürlich und besser für die Haut ist.

Ist Naturkosmetik besser für die Umwelt?
Ja, in den anderen Produkten ist eben Mikroplastik enthalten, das dann auch ins Grundwasser gelangen kann.

Enthält Naturkosmetik auch schädliche Sachen?
Je nachdem, man kann und muss selbst darauf achten, was drin ist – oder was man selbst hineintut.

 

Frisch auf den Müll

191202 GreenNews 7Wir wollten herausfinden, worum es in dem Projekt „Frisch auf den Müll“ geht. Deswegen haben wir zwei Personen interviewt. In diesem Interview erfahren Sie, was Sie gegen Lebensmittelverschwendung tun können.
Wir, die Journalisten Alicia (7b) und Aurora (9r), haben Leon und Anton aus der 6a interviewt.

Wie viel Personen nehmen teil?
Es sollten eigentlich 30 Personen teilnehmen, aber 4 davon fehlen, also 26.

Wer leitet das Projekt?
Frau Hiß, Frau Meißner, Frau Burgert und Frau Kirchner leiten das Projekt.

Was genau macht ihr in dem Projekt?
Wir haben eine Dokumentation von Galileo über Lebensmittelverschwendung gesehen und Landwirte und Praktikanten kamen vorbei und haben unsere Fragen beantwortet. Sie hatten sogar einen Hahn dabei! In Gruppen wurde anschließend Frischhalte- und Alufolie hergestellt.

Was ist das Ziel des Projekts?
Das Ziel des Projekts ist es, die Leute darüber aufzuklären, dass man weniger Lebensmittel wegschmeißen sollte, die eigentlich noch frisch und gut sind.

Wisst ihr, wie viel Essen pro Jahr weggeschmissen wird?
In Deutschland werden pro Kopf im Jahr 80 Kilo noch gutes Essen weggeschmissen. In Frankreich sind es nur um die 20-40 Kilo, also viel weniger.

Was können wir dagegen tun, dass so viel weggeschmissen wird? Habt ihr Ideen?
In Frankreich beispielsweise wurde eingeführt, dass Supermärkte eine hohe Geldstrafe zahlen müssen, wenn sie eigentlich noch haltbare Ware wegwerfen. Das könnte man hier auch machen.

 

Aus Alt wird Neu

191202 GreenNews 10In dem Projekt Aus Alt wird Neu ist das Ziel, Papier zu schöpfen. Frau Flinks sagt: „Es sollte jedem klar werden, wie Papier hergestellt wird, und wie viel Wasser dafür verbraucht wird. Um Papier zu schöpfen, muss man Papierreste zerkleinern und zerreißen, danach in Wasser auflösen und pürieren, dann trocknen.“ In zwei Klassenzimmern aufgeteilt arbeiten 24 Kinder und zwei Lehrkräfte an dem Projekt. Sie arbeiten nur mit alten Papierresten, um daraus neues Papier zu schöpfen. Der Sinn ist, allen zu zeigen, wie wertvoll Papier eigentlich ist, und wie viele Ressourcen dafür verbraucht werden. Denn man muss mit Papier sparsam umgehen. Bei mit Hand geschöpftem Papier ist allerdings der Nachteil, dass sehr viel Wasser in die Wiederverwertung gesteckt wird Rund 10 Liter Wasser werden in die Wiederverwendung von einem handgeschöpften Blatt verwendet.
Was können wir hier an der Schule konkret tun, tun um weniger Papier und andere Ressourcen schnell zu verbrauchen? Eine Idee wäre zum Beispiel weniger mit Arbeitsblättern zu Arbeiten sondern mehr Digital oder in mehr Hefte zu schreiben. Auch wenn man immer Vorder- und Rückseite von einem Blatt benutzt hat das eine kleine Wirkung.
Von Raphael Valentin Kühn, Klasse 5b

 

Einfälle statt Abfälle

191202 GreenNews 1Sind euch auch schon mal die vielen Mülleimer aufgefallen? Die in den Klassenzimmern sind oder ums Angell?
Zum Glück will die Gruppe „Einfälle statt Abfälle“ sich darum kümmern, dass wir eine abfallarme Schule werden. Es sind 16 Kinder und 2 Erwachsene in dem Projekt. Wir stellen Johannes, einem der Teilnehmer des Projekts, unsere Fragen. Er antwortet: “Wir suchen Einfälle für Abfälle und wollen, dass diese Schule eine abfallarme Schule wird.“ Er will so wenig Plastik wie möglich produzieren. Auf die Frage, was er sich unter dem Projekt vorgestellt hat, antwortet er: “Ich dachte, dass wir in dem Projekt mit Müll basteln, aber wir haben u.a. Müll gesammelt, ihn getrennt. Dabei kamen ca. 60 Glasflaschen zusammen.“ Als wir von Johannes wissen wollen, warum er in das Projekt gegangen ist, sagt er: „Ich will dieses Projekt wirklich umsetzen und finde die Idee toll.“
Benedikt Kmicieak 5b

 

Weißt du, was du isst?

191202 GreenNews 6Bei dem Projekt Weißt du, was du isst? arbeiten 21 Kinder und 10 Schüler aus der 11a in verschiedenen Expertengruppen daran, wie eine gesunde und nicht umweltschädliche Ernährung aussehen kann. Sie besprechen auch, wie viel Co2 bei der Herstellung bestimmter Produkte ausgestoßen wird. Eine unerwartete Feststellung ist zum Beispiel, dass bei der Herstellung von Butter viel mehr Co2 verbraucht wird als bei der Herstellung von Fleisch. Das Ziel bei diesem Projekt ist, dass jeder mehr auf seine Ernährung achtet und wenig bis gar kein Fleisch isst.
Es sollte noch viel mehr Veganer und Vegetarier geben, sagte ein Schüler aus diesem Projekt. Auf der Schule gibt es bereits einen Vegetarischen Tag und viele sind dafür, dass dieser ein zweites Mal in der Woche vorkommt. Das sollten wir uns nämlich alle fragen: Wie kann es aussehen, wenn jeder auf seine Ernährung achtet?

 

5 vor 12, ist es wirklich schon so spät?

191202 GreenNews 4Bei einem Interview mit dem Schüler Jasper, der dem Projekt „5 vor 12“ beigetreten ist, will ich ein paar Fragen klären. Als erstes wollte ich wissen, was genau im Projekt gemacht wird. Er erzählte mir, dass sich alles rund um das Thema Nachhaltigkeit drehe. Sie besprechen dort, was genau Nachhaltigkeit bedeutet und warum es seinen Nutzen hat. Es wird versucht, mit spielerischen Aufgaben die Schüler aufzuklären, „damit sie verstehen, was sich verändern muss“, so Jasper. Seiner Meinung nach ist es nötig, so früh wie möglich mit der Aufklärung anzufangen, um so gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Nach dem Motto „Aufklärung“ wollen sie ihr Ziel, einen nachhaltigeren Umgang in unserer Gesellschaft zu erreichen, beschreiten. Damit auch unsere nächsten Generationen etwas von unserer Welt haben und glücklich sind. Meiner Meinung nach eine wirklich gute Idee!
Eine meiner Fragen war auch, ob er denke, dass der Green Campus Day wirklich etwas bewirken könne. Er meinte, dass es ein Anfang sei, jedoch sagte er auch, dass er es kritisch sehe, dass sich die Schule jetzt auf einmal mit diesem Thema beschäftige, aber der Klimawandel schon seit einigen Jahren ein Thema sei, so als ob man sich den Ruf verbessern wolle. In seinen Auge ist es einfach widersprüchlich, „dass die Heizungen jedes Mal auf 100% an sind und dann die Fenster sperrangelweit offen sind“, so Jasper, auch stört ihn der Verbrauch an Unmengen an Papier in der Schule für z.B. Studienpläne, anstatt mehr in die Digitalisierung zu gehen.
Von Casimir Fedeler, 9a

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