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171106 Eith
Prof. Dr. Ulrich Eith von der Uni Freiburg war zu Gast, um mit Schülerinnen und Schülern die Bundestagswahl 2017 zu analysieren.


Eith, Direktor des Studienhauses Wiesneck und einer der renommiertesten Politologen und Parteienforscher in Deutschland, fasste die dramatischen Ergebnisse der Wahl zusammen.
Die Union erreichte nur 32,8 Prozent nur 1949 hatte die Union ein noch schlechteres Ergebnis mit 31 Prozent. Die Sozialdemokraten stürzten sogar auf ihr historisch schlechtestes Wahlergebnis von 20,8 Prozent ab. Die bayerische Schwesterpartei der CDU büßte bei der Wahl mehr als zehn Prozentpunkte ein. Gewinner der Wahl war die rechtsradikale AfD, die 2013 mit 4,7 Prozent noch knapp den Einzug in den Bundestag verpasst hatte und nun mit 12,6 Prozent drittstärkste Partei im Deutschen Bundestag wurde.
Diesen Ergebnissen stellte Eith die historische Entwicklung gegenüber, in der er aufzeigte, wie das Zweieinhalb-Parteiensystem bestehend aus Union, SPD und FDP lange Zeit die „Bonner Republik“ prägte. Erst 1983 kam mit den „Grünen“ eine vierte Partei hinzu, mit der Wiedervereinigung 1990 dann die „Linke“ (damals PDS) als fünfte Partei.
Eith machte deutlich, dass die Präferenz für bestimmte Parteien nicht nur von den aktuellen politischen Positionen der Parteien sondern auch von soziodemographischen Milieus abhängig ist.
Natürlich interessierten sich die Schülerinnen und Schüler aus dem vierstündigen Gemeinschaftskundekurs der K2 und ihr Lehrer Dr. Michael Walter auch brennend für die noch laufenden Sondierungsgespräche und welche Perspektiven die sog. Jamaika-Koalition für Deutschland bietet.

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